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Arbeitssieg gegen Hagen – Playoffs weiterhin im Visier

Written By: Eberhard on April 26, 2010 No Comment

Nate Fox und Heiko Schaffartzik waren sofort nach dem Abpfiff des Spiels in der Kabine verschwunden. Beide schienen eher unzufrieden, ob nun mit dem Verlauf des Spiels oder durch andere Dinge begründet. Fakt ist aber, dass die New Yorker Phantoms im letzten Heimspiel der Saison nicht unbedingt Selbstbewusstsein für das letzte und so immens wichtige Spiel in Frankfurt gesammelt haben.

Eigentlich fing die Begegnung gut für unsere Mannschaft an. Kevin Hamilton konnte gleich einen Einwurf der Gäste abfangen und markierte so die ersten Punkte per Korbleger für sein Team. Doch die Hagener legten sofort nach. Und von da an verlief die Partie relativ ausgeglichen. Trafen die Phantoms den gegnerischen Korb, ließen die Gäste nicht lange auf sich warten und wussten meistens in Person von John Turek die richtige Antwort zu geben.

Das Spiel unserer Mannschaft ließ zu diesem Zeitpunkt eine richtige und gute Verteidigung vermissen. So fielen die Körbe der Gäste gefühlt zu einfach, egal, ob unter dem Korb oder von Jenseits der Dreipunktelinie. Unter dem Korb machte die lange Garde der Phantoms nicht richtig zu, so dass der Hagener Centerspieler John Turek Punkt um Punkt markierte. Und aus der Entfernung hatten Zygimantas Jonusas und Chase Griffin langsam aber sicher ihren Wurf gefunden. Erst als Nate Fox ins Spiel kam, konnten sich die Hausherren leicht absetzen. Fox markierte neun Zähler in wenigen Minuten und zeigte eine gute Präsenz unter dem Korb.  Und so beendeten die Phantoms das erste Viertel mit 25:21 zu ihren Gunsten.

In den zweiten zehn Spielminuten zeigten Schaffartzik, Allen und Co. endlich, welch schönen Basketball sie spielen können. Die Phantoms ließen den Ball gut laufen, warteten immer geduldig bis der freie Mann gefunden war und netzten den Ball meistens erfolgreich ein. Besonders auffällig war in dieser Phase Kapitän Nils Mittmann. Durfte er in den vergangenen Spielen die meiste Zeit auf der Bank sitzen, nutzte er jetzt seine Minuten und setzte Akzente. Offensiv zog er beherzt Richtung Korb und tanzte im Stile eines Center-Spielers den Gegner unter dem Korb aus. Doch auch aus der Distanz war der Kapitän erfolgreich und hatte großen Anteil daran, dass sich sein Team bis zur Halbzeit auf 15 Zähler (52:37) absetzen konnte.

Doch wie schon so oft in der Vergangenheit passiert, kam unser Team mit Beginn des dritten Viertels ein wenig schlafmützig aus der Kabine. Goree und Thomas verfehlten ihre Würfe, während die Gäste im Gegenzug punkteten. Und so musste das Publikum fast drei Minuten warten, bis die Phantoms ihre ersten Punkte in diesem Spielabschnitt markierten. Dass sie nach wie vor imstande waren, sehenswerten Basketball zu spielen, zeigte ein toller Dunking von dem erneut sehr gut aufgelegten Brandon Thomas. Doch die Gäste, die unbedingt zwei Punkte im Abstiegskampf benötigten, witterten Morgenluft und standen jetzt vor allem in der Verteidigung kompakter. Dies führte dazu, dass die Hagener das dritte Viertel mit 18:16 für sich entschieden. Allerdings betrug der Vorsprung der Phantoms zu diesem Zeitpunkt immernoch zwölf Punkte.

In den letzten zehn Minuten konnte unsere Mannschaft nicht ausnutzen, dass auf Hagener Seite bereits zwei Spieler mit dem fünften Foul ausgeschieden waren. Stattdessen schienen sie die Partie im Kopf bereits gewonnen zu haben. Und so kam es wie es kommen musste: Die Gäste kämpften sich Punkt um Punkt heran. Griffin netzte seine Distanzwürfe ein, Turek verwandelte die Anspiele unter dem Korb und die Phantoms machten sich selbst das Leben schwer, indem sie es zu häufig mit dem Kopf durch die Wand versuchten, als auf einen besser postierten Mitspieler abzulegen.

Als die Hagener etwa zwei Minuten vor Ende der Begegnung auf fünf Punkte herangekommen waren, ging doch noch einmal so etwas wie “Muffesausen” durch das Publikum und die Mannschaft. So vergab Brandon Thomas gleich zwei Freiwürfe und Heiko Schaffartzik auch noch einmal einen weiteren. Die Gäste erzielten im Gegenzug aber einen Korb und so war der Vorsprung plötzlich auf nur noch zwei Zähler geschrumpft. Ein unsportliches Foul von Matthias Grothe an Kevin Hamilton, der eine super Leistung zeigte, ermöglichte den Phantoms, ihren Vorsprung wieder ein wenig auszubauen. Am Ende schaukelten sie das Spiel über die Zeit – müssen sich aber eingestehen, dieses Spiel zu früh abgeschenkt zu haben. Mit ein wenig mehr Intensität und Entschlossenheit im zweiten Spielabschnitt hätte man die Gäste aus Hagen ganz deutlich schlagen und auch noch etwas für das Selbstbewusstsein tun können.

Dennoch bleiben die Phantoms in der Spur, was ein Erreichen der Playoffs angeht. Allerdings erwartet unsere Mannschaft im letzten Spiel in Frankfurt ein “Alles-oder-nichts”-Spiel. Schlägt man Frankfurt sind die Playoffs klar erreicht. Verliert man in der Ballsporthalle muss man darauf hoffen, dass die Artland Dragons gegen Bremerhaven verlieren. Es bleibt also spannend und eines ist klar: In Frankfurt müssen Fans und Mitfahrer die New Yorker Phantoms nach allen Kräften unterstützen, damit wir den gemeinsamen Traum von den Playoffs feiern können!!!!!

Für die New Yorker Phantoms punkteten: Thomas 19, Goree 16, Hamilton 13 + 9 Assists und 5 Steals, Fox 9, Idbihi 9, Mittmann 7, Schaffartzik 6, Allen 5, Cain 4.

Bilder zum Spiel gibt’s HIER.

 

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