Ausgleich! Phantoms hauen die Dragons weg!

Spielerisch dürfte das eine der besten Leistungen der Phantoms in dieser Saison gewesen sein. Und manch ein Fan mag sich gewundert haben, wie stark und verändert unser Team im Vergleich zum ersten Spiel der Playoff-Serie aufgetreten ist.

Thomas, Visser und Co. waren von Beginn an hellwach. Und vor allem Brandon Thomas spielte bärenstark auf. Der Topscorer unserer Mannschaft war heiß wie Frittenfett und versenkte wirklich jeden Wurf, den er auch nur ansatzweise frei erhielt. Kein langes Zögern, dafür Abdrücken hieß seine Devise – und mit Recht. Mit zehn Punkten im ersten Viertel sorgte Thomas fast im Alleingang für die Führung seiner Mannschaft und gab ihr den entscheidenden Kick.

Jetzt waren die Phantoms nicht mehr zu bremsen. Es flutschte förmlich. Jeder Spieler traf – zunächst Visser, dann Duvnjak, dann Goree. Und noch viel besser: Das, was Hamilton und Kollegen nur wenige Tage zuvor im Artland erlebten, passierte jetzt den Dragons. Sie fanden kein Mittel gegen unser Team, wussten die Würfe nicht zu verteidigen und trafen selber deutlich schlechter als in Partie eins. Und so führten die Phantoms dann auch verdient mit 46:30 zur Halbzeit.

Die Euphorie auf den Rängen war riesig. Und als Marcus Goree die Arme hob, um das Publikum anzufeuern, da spürte jeder, dass unsere Mannschaft sich den Sieg nicht mehr würde nehmen lassen. Selbst wenn noch zwei Viertel bevorstanden, und selbst wenn Mittmann und Co. häufiger Schwierigkeiten hatten, nach der Pause wieder den Rhythmus zu finden: so nicht an diesem Tag.

Zwar kamen die Gäste mit einem kleinen Energieschub aus der Kabine und markierten vier Zähler in Folge. Aber unser Team konterte sogleich! Ein Elf-Punkte-Lauf bescherte den Fans und der Mannschaft in sekundenschnelle eine 23-Punkte-Führung. Und das war gleichbedeutend mit dem Genickbruch für das Quakenbrücker Spiel.

Die gaben sich nicht auf, kämpften und rackerten weiter – allen voran Tyrese Rice. Aber Schneiders, Cain und das ganze Team hatten immer die passende Antwort parat. Einzig im letzten Viertel ließen es die Mannen von Trainer Sebastian Machowski ein wenig laufen und gestatteten den Dragons eindeutig zu viele Zähler. So konnten diese doch noch auf 13 Punkt zum 94:81 verkürzen, was aber nicht die Leistung der Phantoms insgesamt schmälert.

Ganz im Gegenteil: am Ende punkteten sechs Spieler zweistellig. Zudem legte die Mannschaft 22 Anspiele auf und traf sagenhafte 50% von der Dreipunktelinie. Das war allerhöchste Spielkunst. Jetzt gilt es nur noch, diesen Schwung mit in das kommende Spiel drei zu nehmen. Aber wie man gegen die Dragons gewinnt, weiß die Mannschaft ja nun…

Für die Phantoms punkteten: Thomas 26, Visser 14, Hamilton 14, Cain 12, Duvnjak 10, Goree 10, Schneiders 4, Mittmann 2, Greer 2, Noch, ElDomiaty.
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