Mit Goree und Hicks gegen Ludwigsburg
Es ist Spiel Nr. 1 für Marcus Goree im Trikot der New Yorker Phantoms. Und alle Augen dürften auf den erfahrenen Power Forward gerichtet sein, wenn um 17 Uhr das Spiel angepfiffen wird. Doch auch wenn diese Verpflichtung viele Hoffnungen schürt, darf man nicht vergessen, dass Basketball immernoch ein Mannschaftssport ist. Und genau deshalb wird im morgigen Spiel gegen Ludwigsburg eine geschlossene Mannschaftsleistung wie zuletzt gegen Paderborn notwendig sein, will man in dieser Begegnung als Sieger vom Feld gehen.
Für die New Yorker Phantoms ist neben Goree auch Michael Hicks wieder dabei! Der Scharfschütze hatte nach einer Operation am Handgelenk mehrere Wochen pausiert. Jetzt will er seine Künste auf dem Spielfeld wieder zeigen und seinem Team mit spektakulären Dreipunktewürfen helfen.
Gespannt sein darf man als Braunschweiger Fan auf das Duell Cain vs. Visser. Kyle Visser war letzten Sommer nach Ludwigsburg gewechselt und hat sich dort zum zweibesten Punktesammler seiner Farben entwickelt. Zudem sammelt der Hüne noch 5.8 Rebounds pro Spiel. Aber Jason Cain muss sich nicht vor Visser verstecken. Ganz im Gegenteil! Cain hat in dieser Saison einen enormen Leistungssprung hingelegt und sich durch seine Energie und seinen 100%igen Einsatz auf dem Spielfeld zum neuen Publikumsliebling entwickelt. Aufgrund seiner enormen Athletik dürfte Jason Cain auch gegen Visser seine Möglichkeiten zu einigen Dunkings bekommen und die Fan-Herzen höher schlagen lassen.
Neben Visser darf man sich auch auf ein Wiedersehen mit dem sympathischen Domonic Jones freuen. Jones hat als einziger Spieler im Ludwigsburger Kader den Umbruch unter Trainer Tolga Öngören überstanden und überzeugt nach wie vor von der Bank kommend mit acht Punkten im Schnitt bei 20 Minuten Spielzeit.
Alles in allem können sich Braunschweiger Basketball-Fans sicherlich auf eine spannende Rückrundebegegnung freuen, in der es für beide Teams darum geht, wichtige Punkte im Kampf um einen noch möglichen Playoff-Platz mitzunehmen. Nicht zu vergessen: Das Hinspiel gewannen Nils Mittmann und Kollegen durch einen erfolgreichen Wurf von Heiko Schaffartzik acht Sekunden vor Schluss mit 75 : 74. Diesen Sieg gilt es nun zu bestätigen und die allgemeinen Voraussetzungen dafür sind gut!
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