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Phantoms gewinnen Krimi!

Written By: fb on Oktober 31, 2011 No Comment

Die Saison 2011/2012 ist noch verdammt jung. Gerade einmal sechs Spiele hat unser Team absolviert, davon allerdings vier auswärts. Und eins lässt sich jetzt schon sagen: Wer bei den Fahrten in die Ferne mit dabei war, der hat schon allerhand erlebt. Denn diese Spiele waren an Spannung kaum zu überbieten. In München verloren die Phantoms knapp mit drei Punkten, in Oldenburg entschied IMac in letzter Sekunde das Spiel zu Gunsten seiner Mannschaft und jetzt in Ludwigsburg……. Den Domstädtern blieben noch wenige Sekunden, um das Spiel für sich zu entscheiden. Nach runtergespielter Zeit und verworfenem Dreipunkteversuch von LaMarr Greer hatten die Gastgeber beim Stand von 69:70 noch einmal Ballbesitz und es in eigener Hand, das Spiel für sich zu entscheiden. Doch es dauerte zu lang bis die Ludwigsburger das realisierten. Und als Alex Harris in der letzten Sekunde einen Notwurf nahm, dieser aber nur auf den Ring klatschte, da war der Sieg perfekt!!!

Die Phantoms hatten sich diesen Sieg aber auch verdient. Zum einen hatten sie in diesem Spiel immer geführt. Und zum anderen zeigte die Mannschaft eine deutlich bessere Verteidigungsleistung. Es war förmlich zu spüren, dass sie die bittere Niederlage gegen Bamberg vergessen machen wollte. Vor allem Nils Mittmann war an alter Wirkungsstätte richtig heiß. Spielte er gegen Bamberg kaum eine Rolle und durfte er das Spiel größtenteils nur von der Bank verfolgen, so beorderte ihn Coach Sebastian Machowski dieses Mal in die Starting-Five. Und der Kapitän dankte es ihm, aber wie! Mit vier erfolgreichen Dreiern zeigte Nils eine bärenstarke Vorstellung und unterstrich seine tolle Form in dieser Saison.

Obwohl die Ludwigsburger versuchten, den Phantoms mit einer Zonenverteidiung das Leben schwer zu machen, fand unser Team zumeist gute Lösungen. LaMarr, IMac und der Kapitän ließen den Ball gut laufen, spielten geduldig und hielten den Gegner so lange in Bewegung, bis der freie Mann gefunden war. Das klappte hervorragend. Und so lag die Dreierquote zur Halbzeit auch bei starken 64 Prozent und stellte eine Pausenführung von fünf Punkten sicher.

Mit Beginn des dritten Viertels nahmen die Gastgeber allerdings ein paar Änderungen vor. Nur noch selten erhielt unsere Mannschaft freie Würfe von draußen und Nils wurde zudem gut zugestellt. Die Phantoms versuchten ihr Spiel nun mehr über die Zone aufzuziehen und Center Kyle Visser und Nick Schneiders ins Spiel zu bringen. Allerdings hatten beide es nicht leicht gegen den kräftigen John Bowler. Erst gegen Ende der 30 Minuten fand Kyle Mittel und Wege, um zu punkten. Das war auch bitter nötig geworden, denn der Vorsprung betrug nur noch zwei Zähler (52:54).

Und Kyle machte im letzten Spielabschnitt da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte. Zwar streute unser Team immer mal wieder Würfe aus der Distanz ein, versuchte aber merklich, das Inside-Game (Spiel in der Zone) zu forcieren. LaMarr nutzte seinen Größenvorteil gegenüber Mark Dorris aus und traf zwei Mal per fade away jump shot (Sprungwurf im Zurückfallen), Rich Melzer kämpfte sich nun wie gewohnt in die Partie, dunkte ein Anspiel von IMac durch die Reusen und traf sicher von der Linie. Und auch IMac selber blieb cool und zeigte keine Nerven bei seinen Freiwürfen. Ein paar unnötige Ballverluste sorgten dennoch dafür, dass die Partie bis zum Ende spannend blieb. Vor allem nachdem zunächst IMac und dann LaMarr auch noch ihre Würfe verfehlten. Manchmal braucht man aber auch ein wenig Glück – und dieses Mal hatten die Phantoms es sich aufgrund der verbesserten Einstellung auch verdient.

Nach den ersten sechs Saisonspielen stehen die Phantoms nun mit einer Bilanz von 3:3 da und befinden sich aktuell auf dem achten Tabellenplatz. Aufgrund der vielen Auswärtsfahrten der letzten Wochen sind wir für die guten und zuverlässigen Fahrer der Busse dankbar, die uns immer wieder sicher nach Hause bringen. Das verdient noch mehr Respekt, wenn man um dem schrecklichen Unfall weiß, der die BG Göttingen ereilt hat.

Unser tiefes und aufrichtiges Beileid sowie Mitgefühl gilt auch an dieser Stelle Marco Grimaldi und den betroffenen Familien und Freunden, die geliebte Menschen durch einen tragischen Autounfall verloren haben.

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