Showdown in Quakenbrück – Anmeldung für die Fahrt bis Donnerstag!

Und da stehen sie wieder mit dem Rücken zur Wand. Dabei hätte es doch ganz anders laufen können, sogar sollen. Denn die Voraussetzungen für den Einzug in das Playoff-Halbfinale hätte für die Phantoms gar nicht besser sein können: Sie hatten deutlichen Rückenwind aus den letzten souverän gewonnenen Spielen mitgenommen, sie hatten ein Heimspiel und es kamen 5800 Zuschauer, um die Mannschaft zum Sieg zu treiben. Aber manchmal reicht auch die beste Ausgangssituation nicht aus.

Ein wenig Frust, aber vor allem Enttäuschung waren nach dem Spiel in den Gesichtern der Spieler und Fans zu sehen. Das Spiel stand die ganze Zeit auf der Kippe. Und am Ende verlor unsere Mannschaft nur mit zwei Zählern Unterschied 75:77. Aber es waren eben auch diese paar Pünktchen, denen die Phantoms mit Beginn der zweiten Halbzeit fortwährend hinterher gelaufen waren. Dabei fing das Spiel genau andersherum an.

Es war Marcus Goree, der die ersten Zähler markierte. Und der „Eurofighter“ schien sich allerhand vorgenommen zu haben. Er war permanent anspielbar, forderte den Ball, und zog immer wieder beherzt zum Korb. Die ersten Minuten wirkten so, als würde der bärenstarke Goree allein gegen die Dragons spielen. Aber schon bald kamen auch die Kollegen zur Hilfe, denn die Gäste um Nathan Peavy und Bryan Bailey nahmen an Fahrt auf. Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen von Uros Duvnjak beendete unser Team das erste Viertel mit einer Führung von zwei Punkten (20:18).

Zu dieser Phase zeichnete sich bereits ab, dass die Begegnung eng werden würde. Die Phantoms konnten das Spiel nicht so kontrollieren wie in den letzten beiden Partien. Dafür zeigten sich die Dragons zu konzentriert, bissig und zielstrebig. Nach Ballverlusten oder gestoppten Angriffen schalteten die Gäste wieder schnell auf ihr Fastbreak-Spiel um und kamen so zu einfachen Punkten. Zudem verstand es der Quakenbrücker Aufbauspieler Tyrese Rice erneut, ständig die Lücke zum Korb zu finden und dann auch zu punkten.

Aber die Phantoms hatten schon in den letzten Spielen erkannt, dass sie die Stärke ihrer „Big Men“ nutzen müssen. Und das taten sie auch dieses Mal. Nachdem Goree erneut die ersten sieben Zähler im zweiten Abschnitt erzielte, trumpfte auch Kyle Visser auf. Sein Gegenspieler Darren Fenn hatte in den vergangenen Begegnungen schon Probleme, unseren Center zu stoppen. So auch dieses Mal. Sobald Visser den Ball in Korbnähe bekam, machte er daraus Zählbares und angelte sich auch etliche Rebounds. Da aber im Gegensatz zu der hohen Trefferquote aus der Nahdistanz die Quote aus der Entfernung sank, konnten sich die Gäste zur Halbzeit einen geringen Vorsprung von drei Punkten erarbeiten (35:38).

Mit Beginn des dritten Viertels suchten beide Teams zunächst ihren Rhythmus. Es dauerte fast drei Minuten bis die ersten Punkte fielen, wieder durch Goree. Und das Spiel blieb spannend. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Minutenlang ging es hin und her. Aber es war immer der Fall, dass die Dragons vorlegten und die Phantoms nachziehen mussten. Und: unser Team geriet erneut in Foul-Probleme.

Bereits im ersten Viertel hatte Brandon Thomas schnell zwei Fouls kassiert und Ende des dritten Abschnitts bereits vier auf dem Konto. Zudem waren nun auch Visser, Cain und Duvnjak stark belastet. Die Quakenbrücker nutzen dies natürlich geschickt aus und zogen jetzt permanent zum Korb. Jeder Pfiff bedeutete nun eine Gefahr für unser Team und Freiwürfe für die Gäste. Dennoch endete das Viertel lediglich mit einem Zähler Rückstand.

Die letzten zehn Minuten gestalteten sich genauso wie die Minuten zuvor. Das Spiel war eng und die Anspannung in der Halle förmlich zu spüren. Es blieb dabei, dass sich keine Mannschaft absetzen konnten. Aber immer dann, wenn unser Team die Möglichkeit hatte, mal auf zwei, drei Punkte davonziehen, trafen Cain, Hamilton und Co. nicht. Teilweise wurden jetzt Würfe gezwungen, das Teamspiel hakte gehörig, der Ball lief nicht gut und das Spiel über die „Großen“ wurden zu wenig genutzt. Auf der anderen Seite dreht Rice von den Dragons jetzt richtig auf. Niemand wusste den Guard zu stoppen, der immer wieder an der Freiwurflinie stand und erfolgreich verwandelte.

Beim Stand von 72:75 hatte Tony Skinn, der erstmals seit seiner Verletztung wieder auf dem Feld stand, zwei Freiwürfe. Leider verwandelte er nur einen. Im Gegenzug bekam Bryan Bailey bei den Gästen ebenfalls Freiwürfe und traf beide. Goree war es vorbehalten, mit einem Korbleger für die Schlusspunkte zu sorgen. Aber das reichte nicht mehr. Am Ende verlor unser Team diese knappe Partie und verpasste damit den dritten Sieg in der Serie.

Jetzt heißt es für die Mannschaft alle Kräfte neu zu bündeln. Denn am Samstag den 14.05. kommt es nun zum Showdown in Quakenbrück. Die Mannschaft, die dieses Spiel 5 gewinnt, wird in das Halbfinale einziehen. Das bedeutet auch, dass diese Partie eventuell die letzte in der Saison 2010/2011 sein könnte. Dafür spricht vielleicht, dass die Dragons nun wieder mit Rückenwind auftreten werden. Die Phantoms hingegen müssen die Niederlage vor heimischer Kulisse erst verkraften und stehen wieder mit dem Rücken zur Wand. Aber das wiederum spricht für die Phantoms: immer wenn unser Team in so einer Situation war, hat es am Ende als Sieger das Spielfeld verlassen.

Und genau mit diesem Wissen fahren wir am Samstag wieder ins Artland, um unsere Mannschaft in diesem schwierigen Spiel zu unterstützen. Dabei hoffen wir wieder auf viele begeisterte Fans, die mitkommen und vor Ort Stimmung machen. Anmeldungen für die Fahrt und für Tickets nehmen wir noch bis Donnerstag (12.05.) um 17 Uhr entgegen.
Fahrt und Ticket kosten:

33,- Euro für Normalzahler
30,- Euro für ermäßigte Zahler!!!

Die Anmeldung kann per E-Mail an f.buhl@supporters-bs.de oder über das Anmeldeformular erfolgen. Bei Registrierung bitten wir darum, den Betrag für Fahrt und Tickets auf unser Supporters-Konto zu überweisen.

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