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Phantoms gelingt kleiner Befreiungsschlag!

Zugegeben, die Paderborner boten ein wirklich schwaches Spiel und waren zeitweise nicht mehr, als nur ein Trainingsgegner. Aber die Mannen von Trainer Machowski machten in diesem Spiel auch einiges viel besser, als zuletzt. So stimmte beispielsweise bei jedem Spieler die Körpersprache. Egal, ob Heiko Schaffartzik, Kevin Hamilton oder auch Jason Cain, John Allen und Nils Mittmann – alle zeigten sich sehr bissig und aggressiv in der Verteidigung und setzten die Paderborn unter Druck, bzw. erzwangen Ballverluste des Gegners.

Weiterhin war sehr positiv, dass die Phantoms mit viel mehr Zug zum gegnerischen Korb agierten. Sie attackierten diesen regelrecht und erarbeiteten sich auf diese Weise gute Möglichkeiten. Vor allem Jason Cain und John Allen überzeugten von der Bank kommend zusammen mit Nils Mittmann. Der “Energizer” und Allen erzielten bis zur Halbzeitpause gemeinsam 20 Punkte und hatten großen Anteil daran, dass die Hausherren sich entscheidend absetzen konnten.

Wer nun befürchtete, dass die Braunschweiger mit Beginn des dritten Viertels die Zügel wieder ein wenig zu locker halten würden, der sah sich getäuscht. Alle kämpften gemeinsam weiter für einen eindeutigen Erfolg. Während die Paderborner nach wie vor deutliche Schwächen in nahezu allen Bereichen offenbarten, legten Kevin Hamilton und John Allen einen Zuckerpass nach dem anderen auf. Und mit der Stärke und Dominanz an den Brettern kam dann auch plötzlich wieder die Treffsicherheit von jenseits der Dreimeterlinie zurück. Heiko Schaffartzik erhielt endlich mal wieder die Möglichkeit, auf so genannte freie Würfe und traf diese dann auch. Aber auch Brandon Thomas, Nils Mittmann, John Allen und sogar Jason Cain trafen ihre Dreipunktewürfe.

Auch wenn Paderborn sich an diesem Spieltag nicht so stark zeigte und dieses Spiel wahrscheinlich nicht als Maßstab für andere folgende genommen werden kann, so kann man dennoch sagen, dass dieser Sieg ein Erfolg in doppelter Hinsicht war. Denn die New Yorker Phantoms haben mit diesem gewonnen Spiel nicht nur den Negativtrend der vergangenen Wochen unterbrochen. Sondern sie haben sich vor allem wieder als Team präsentiert, als eine Mannschaft, die gemeinsam kämpft und zusammen für den Sieg arbeitet. Zudem hat die Mannschaft ihre Aggressivität und damit verbunden den Zug zum Korb wieder entdeckt. Puzzle-Teile, die wichtig sind, um Spiele zu gewinnen. 

Was dieser Sieg wert ist, wird sich jedoch erst wirklich zeigen, wenn am 31. Januar  Ludwigsburg zu Gast in der Volkswagen-Halle ist. Dann treten Nils Mittmann & Co. gegen ein Team mit Playoff-Ambitionen an. Und erst dann wird man sehen können, ob sich die Mannschaft wirklich wieder gefunden hat und weiterhin mit so viel Aggressivität, Willen und Zug zum Korb agiert wie gegen Paderborn. Denn gegen Ludwigsburg wird das nötig sein!

Bilder zum Spiel findet ihr hier.

Nächstes Heimspiel am 21. Januar – Paderborn zu Gast!

Die Mannschaft von Trainer Olaf Stolze ist schwer einzuschätzen. Kaum ein Spieler in Reihen der Paderborner vermag zudem konstante Leistungen abzurufen. Die Ausnahme ist hier sicherlich Malik Moore. Mit fast 13 Punkten und 3,8 Vorlagen pro Spiel sticht er bei den Gästen heraus. Sefton Barrett, ehemaliger Spieler von Sebastian Machowski in der letzten Saison, erzielt immerhin noch 10 Punkte im Schnitt. Der restliche Teil punktet einstellig.

Zu sagen hat das jedoch gar nichts. Denn mit Siegen gegen den MBC und zuletzt gegen die Düsseldorf Giants zeigen die Mannen von Olaf Stolze, dass sie für Überraschungen gut sind. Die Phantoms sollten in jedem Fall gewarnt sein, wenn sie am 21. Januar auf die Nordrhein Westfalen treffen.