Home » Allgemein

Wie gewonnen, so zerronnen…

Written By: fb on Dezember 21, 2011 No Comment

Die Frankfurter um Trainer Muli Katzurin gingen arg gebeutelt in diese Begegnung. Seit einigen Wochen fehlt der Mannschaft ihr verletzter Spielmacher Justin Gray. Zudem musste Nationalspieler Tim Ohlbrecht kurzfristig passen, weil er sich einer Blinddarmoperation unterziehen musste. Dementsprechend spielten die Gäste lediglich mit einer 7er-Rotation. Doch wie so oft in derartigen Situationen zeigten sich die Frankfurter davon wenig geschockt. So befand auch Trainer Katzurin nach dem Spiel: „Was uns nicht umbringt, macht uns wohl nur noch stärker.“ Und tatsächlich, die Fraport Skyliners spielten ihren Stiefel runter und suchten in den ersten zehn Minuten verstärkt ihren Center/Power Forward Jermareo Davidson – mit Erfolg. Davidson agierte pfiffig und hängte Kyle Visser in wenigen Minuten zwei Fouls an. Hinzukommend traf er jeden Wurf und zwar aus jeder Lage.

Auf Seiten der Phantoms flutschte es hingegen noch gar nicht. Die Zonenverteidigung der Gäste bereitete unserem Team deutliche Schwierigkeiten, was sich vor allem in einem statischen Spiel äußerte. Zudem fielen die Würfe schlicht und ergreifend nicht. Auch wenn sie noch so frei waren, sprang der Ball oftmals wieder aus dem Korb heraus oder der Wurf war einfach zu kurz, oder, oder, oder. Unterm Strich fanden LaMarr Greer, Rich Melzer und Co. kaum ein Mittel gegen diese Verteidigung. Und so lag unsere Mannschaft bereits nach dem ersten Viertel mit 11:16 zurück.

Was sich in den ersten zehn Minuten schon anbahnte, setzte sich im zweiten Spielabschnitt fort. Unserem Team gelang es nicht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Stattdessen dominierten die Frankfurter weiterhin – allen voran Davidson. Der warf nach Belieben über Rich hinweg und traf bis zur Halbzeit hochprozentig. 23 Punkte und neun Rebounds standen zur Halbzeit auf dem Konto des Gäste-Centers. Zwar bemühten sich vor allem LaMarr, Rich und Branko Jorovic darum, den Rückstand nicht anwachsen zu lassen, allerdings war die Trefferquote insgesamt zu schlecht. Mit 13 Punkten Differenz (29:42) gingen die Phantoms in die Pause.

Nicht wie ausgewechselt, aber dafür deutlich verbessert, startete unsere Mannschaft in die zweite Halbzeit. Obwohl Kyle, „Kulle“ und Co. zunächst sogar mit 15 Punkten ins Hintertreffen gerieten, riss sich das Team anschließend zusammen und verkürzte sukzessive den Rückstand. Jetzt wirkte das Spiel dynamischer. Unsere Spieler rotierten mehr und fanden häufiger den freien Mann. Ein erfolgreicher Dreipunktewurf von Branko kurz vor Ende des Viertels sorgte für das 47:50. Nun waren die Phantoms wieder dran.

Nach nicht einmal zwei gespielten Minuten im letzten Spielabschnitt glich Rich mit einem Korbleger zum 52:52 aus. Die Mannschaft peitschte sich an und das Publikum war im Nu da. Jetzt war Stimmung im Rund der Volkswagen-Halle. Und das hatte sich das Team auch verdient.

Doch wie gewonnen, so zerronnen. Denn zwei Ballverluste in Folge brachten die Gäste vom Main wieder zurück ins Spiel. Die wussten diese Geschenke konsequent zu nutzen und setzten sich schnell wieder leicht ab.

Aber die Differenz betrug bei noch sieben verbleibenden Minuten lediglich fünf Zähler. Im Basketball ist das nichts und schnell aufgeholt. Zumindest dann, wenn man selber konzentriert bleibt. Doch ein weiterer Ballverlust sorgte mehr oder weniger für den endgültigen K.o. in dieser Partie. Zwar kämpften die Phantoms und bemühten sich, erneut heranzukommen. Aber das war vergebene Müh, denn der Drops war gelutscht. Am Ende verlor unser Team vollkommen unnötig mit 70:77 und muss sich schlussendlich selber fragen, warum es derart eklatanten Schwankungen unterlegen ist. Hätte die Mannschaft nur ansatzweise so agiert und harmoniert wie im Spiel zuvor in Bonn, dann wären ihr vermutlich zwei Punkte sicher gewesen.

So hat sich aber erneuter Druck aufgebaut. Denn nun müssen Dennis, IMac und Kollegen wohl die kommenden drei Partien für sich entscheiden, will sich das Team für den Pokalwettbewerb qualifizieren. Den Anfang macht schon am 22.12. die Begegnung in Gießen. Dort wird Michael Umeh hoffentlich schon etwas mehr in die Mannschaft integriert sein und zeigen können, was er kann. Am 30.12. geht es für die Phantoms zu Hause gegen Ulm weiter, und am 02.01. müssen sie auswärts in Göttingen antreten. Für die Fahrt nach Göttingen ist die Anmeldung bereits in vollem Gange. Wer noch mitfahren möchte, sollte sich bis zum 27.12. bei uns ANMELDEN. Die Fahrt findet mit einem Reisebus statt.

Galerie zum Spiel

Scouting zum Spiel

Tags:

Leave a Reply:

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

  Copyright ©2012 Fanclub Basketball SUPPORTERS Braunschweig, All rights reserved.| Powered by WordPress| Simple Indy theme by India Fascinates